IT-Trends 2019: Maschinelles Lernen, künstliche Intelligenz und cloudbasierte Sicherheitslösungen schaffen den Durchbruch

An bahnbrechenden, innovativen Technologien mangelt es in der IT-Branche nicht. Doch umfassend zum Einsatz kommen sie bislang nur in besonders innovativen Unternehmen. Hier wird es im nächsten Jahr zu einer Flut disruptiver Entwicklungen kommen, so die Prognose von Dimension Data. In seinen “Tech Trends 2019” ist das IT-Unternehmen der Frage nachgegangen, welche Technologien in den Feldern Kundenerlebnis, IT-Sicherheit, digitales Geschäft, digitale Infrastruktur, digitaler Arbeitsplatz, Zukunftstechnologien und Services in den kommenden 12 Monaten an Bedeutung gewinnen werden – und hat dabei jeweils fünf zentrale Trends identifiziert: Unter anderem wird die robotergesteuerte Prozessoptimierung für ein völlig neues Kundenerlebnis sorgen, auch cloudbasierte IT-Sicherheitsplattformen und individualisierte IT-Anwendungen werden vermehrt zum Einsatz kommen.

Ein Großteil der Unternehmen in Deutschland weiß, wie wichtig die digitale Transformation für ihren künftigen Geschäftserfolg ist. Technologische Entwicklungen werden mit großem Interesse beobachtet, Pilotprojekte zum Einsatz neuer IT-Anwendungen und -Services immer öfter und quer durch alle Branchen geplant. An der konsequenten Anwendung in der Praxis hapert es dagegen noch. Das wird sich – so ein zentrales Ergebnis der aktuellen “Tech Trends 2019” von Dimension Data – ab dem kommenden Jahr ändern: “Bislang hat unsere Branche eher nur theoretisch über innovative Technologien gesprochen, ohne ein klares Bild davon zu vermitteln, wie diese leistungsstarken neuen Innovationen eingesetzt werden”, so Jan Willem Dees, CEO von Dimension Data Deutschland. “Doch bahnbrechende Technologien wie künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und robotergesteuerte Prozessoptimierung sind inzwischen so ausgereift, dass ihr Mehrwert für Produktions- und Geschäftsprozesse 2019 erstmals deutlich sichtbar wird. Das haben wir vor allem den Unternehmen zu verdanken, die frühzeitig in den Praxiseinsatz dieser Technologien investiert haben.”

Viele der Technologien, die heute als neu und disruptiv gelten, werden in nur wenigen Jahren zum technologischen Standard gehören. Unternehmen, die bislang die digitale Transformation zögerlich angehen, sollten deshalb schleunigst nachziehen. Sonst besteht die Gefahr, den Anschluss zu verlieren. “Die bisherigen Innovationstreiber werden auch in Zukunft nicht stillstehen”, so Jan Willem Dees. “Im Gegenteil, wir gehen davon aus, dass 2019 das Jahr ist, in dem die Vorreiter sich von den Fast-Followern absetzen und wir den Beginn erheblicher Machtverschiebungen in allen Branchen beobachten werden”, so Jan Willem Dees.

Welche technologischen Neuerungen 2019 besonders wichtig werden, geht aus den “Tech Trends 2019” von Dimension Data hervor. Die Technologie-Experten des IT-Unternehmens haben für den Bericht sieben zentrale Handlungsfelder untersucht – Kundenerlebnis, IT-Sicherheit, digitales Geschäft, digitale Infrastruktur, digitaler Arbeitsplatz, Zukunftstechnologien und Services – und darin jeweils die wichtigsten IT-Trends für das kommende Jahr identifiziert. Dazu gehören unter anderem:

- Robotergesteuerte Prozessautomatisierung für ein neuartiges 
Kundenerlebnis: Dank des rasanten Wachstums von Technologien wie
maschinellem Lernen, künstlicher Intelligenz (KI) und 
künstlichen neuronalen Netzen können Unternehmen noch besser auf
die Wünsche ihrer Kunden eingehen. Denn diese Technologien 
ermöglichen es, Szenarien zu kombinieren, die Bedürfnisse und 
Verhaltensweisen von Kunden noch besser zu verstehen und 
vorausschauende Entscheidungen in Echtzeit zu treffen.
- Fokus auf cloudbasierten Cybersicherheitsplattformen: Die 
schwerwiegenden Schäden durch Cyberangriffe im Jahr 2018 werden 
cloudbasierten Sicherheitsanbietern einen Bedeutungszuwachs 
bescheren. Denn cloudbasierte Sicherheitssysteme, die auf 
offenen Programmierschnittstellen (API's) basieren, ermöglichen 
es, neue Technologien schnell und einfach in die Plattform zu 
integrieren. So können Unternehmen mit der sich rapide 
entwickelnden Bedrohungslandschaft Schritt halten.
- End-to-End-Programmierbarkeit der Infrastruktur: Unternehmen 
werden zunehmend mehrere Cloud-Plattformen abonnieren und 
verstärkt Software-as-a-Service (SaaS) einsetzen. Durch die 
Möglichkeit der passgenauen End-to-End-Programmierbarkeit können
sie sich schnell an Veränderungen in der Unternehmenslandschaft 
anpassen und höhere Ansprüche an Anwendungen und Daten stellen.
- Intelligentere und kundenspezifischere Anwendungen: 
Software-Lösungen sind in der Lage, Informationen über deren 
Nutzer zu erheben und immer effektiver zu verarbeiten. Im 
kommenden Jahr wird es auch Anwendungen geben, die auf Basis 
dieser Daten automatisch Veränderungen an ihrer eigenen 
Funktionalität vornehmen und so das Nutzererlebnis verbessern. 
Dank künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen wird die 
Produktivität der Mitarbeiter weiter steigen.
- Aufstieg des Datenwerts zur zentralen Größe: Bereits seit 
einigen Jahren gelten Daten als wichtigster Rohstoff im 
Zeitalter der digitalen Transformation. Im kommenden Jahr wird 
die Bedeutung von Daten noch weiter steigen - denn durch sie und
den darauf basierenden neuen Geschäftsmodellen lassen sich neue 
Einnahmequellen generieren. Um den Wert der Daten zu heben, sind
weitere Anstrengungen zur Sammlung, Anreicherung und Auswertung 
von Daten nötig. Auch die Informationsachitekturen werden sich 
verändern. Die Optimierung des Datenmanagements wird deswegen in
den nächsten Jahren ein wichtiger Bereich für Investitionen von 
Unternehmen werden. (ots)

Bild © Pixabay

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