“Fridays for Future” in Friedberg

Bild: Instagram (@fridaysforfuturefb2019)

Die Bewegung “Fridays for Future” demonstriert morgen wieder in einigen Städten auf der ganzen Welt verteilt. Auch in Friedberg wird wieder demonstriert. Die Demonstranten treffen sich um 11 Uhr am Europaplatz.

Vorbild für die Klimastreiks ist die Schülerin Greta Thunberg. Die 16-jährige Schwedin bestreikt seit Monaten freitags die Schule, um für echten Klimaschutz zu kämpfen. Weltweit haben sich ihr Tausende Schüler*innen angeschlossen und demonstrieren unter dem Motto Fridays for Future”  vor den Parlamenten, statt in die Schule zu gehen.

Weitere Infos gibt es morgen in unseren Regionews um 16:30, 17:30, 18:30 und 19:30 Uhr. Hier gibt es den Link zum Stream.

Die “Fridays for Future” Demonstrationen in Friedberg finden jeden zweiten Freitag statt. Jeder die sich für das Thema interessiert kann vorbeikommen und sich vielleicht sogar bei den Organisationen folgender Demonstrationen beteiligen. Außerdem wird es sehr begrüßt ein Schild mitzubringen. Mehr Informationen kann man man auf https://fridaysforfuture.de/ finden.

Wer noch mehr Informationen erhalten möchte, dem empfehlen wir eine Dokumentation vom “WDR” vom Youtube Kanal “WDR DOKU”. Hier wird nochmal genau die Thematik behandelt.


Pressestimme zu Klimaprotest und Friedensbewegung

Die Frankfurter Rundschau schreibt zu den Demonstrationen an den Osterfeiertagen:

Bei “Fridays for Future” steht der Friede schon im zweiten Satz: “Eine ungebremste Erderwärmung ist eine enorme Gefahr für Frieden und Wohlstand weltweit”, heißt es im Forderungskatalog der Klimabewegung. Umgekehrt steht das Klima bei der Friedensbewegung zwar nicht am Anfang, aber in den Aufrufen zu den Ostermärschen für Abrüstung kommt es vor: Man sehe sich “im engen Schulterschluss” mit der Forderung nach “einer sozial-ökologischen Wende als Beitrag gegen den menschheitsbedrohenden Klimawandel”. Ja, der Klimawandel ist ein Konflikttreiber, die Kämpfe um Wasser und fruchtbare Böden wird er verschärfen. Und ja, das für Rüstung ausgegebene Geld würde dringend gebraucht, um die Klimakatastrophe noch zu stoppen. Die Friedens- und die Klimabewegung haben diese Zusammenhänge erkannt, natürlich. Nur: Warum marschieren sie getrennt? (ots)

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